iPad-Jailbreak per Browser

iPhone-Jailbreak via jailbreakme.com

iPhone-Jailbreak via jailbreakme.com

Besitzer eines iPad oder iPhone, die Programme außerhalb des iTunes App Stores von Apple installieren möchten, waren bislang darauf angewiesen, mit einer speziellen Jailbreak-Software wie ultrasn0w das Gerät zu öffnen. Nun ist es dem Hacker Comex gelungen, einen Jailbreak per Browser umzusetzen. Es reicht, mit dem mobilen Safari-Browser die Webseite Jailbreakme.com aufzurufen, um nach einigen Minuten das Gerät für Fremdanwendungen zu öffnen. Der Vorgang ist allerdings riskant, da die Websoftware noch viele Fehler hat. So setzte diese Jailbreak-Variante zwischenzeitlich die Dienste Facetime und MMS auf dem iPhone 4 außer Gefecht. Dieser Fehler soll aber inzwischen behoben sein. Die Website hebt allerdings nicht die Netlock-Sperre auf, die beispielsweise in Deutschland vom Apple-Partner Telekom eingesetzt wird, um die subventionierten iPhone-Geräte aus anderen Netzen fernzuhalten.

Nach Recherchen von heise.de befindet sich die für den Jailbreak ausgenutzte Sicherheitslücke nicht im Safari-Browser, sondern in einer Komponente zur Anzeige von PDFs. Die Web-Seite ermittelt zunächst mit diversen Tricks, mit welchem Gerät sie es zu tun hat, und lädt dann eine passende PDF-Datei.

Jailbreakme soll mit diesen iOS-Geräten funktionieren:

  • Pod 1G mit der iOS-Version 3.1.2
  • iPod 1G mit der iOS-Version 3.1.3
  • iPod 2G mit der iOS-Version 3.1.2
  • iPod 2G mit der iOS-Version 3.1.3
  • iPod 2G mit der iOS-Version 4.0
  • iPod 3G mit der iOS-Version 3.1.2
  • iPod 3G mit der iOS-Version 3.1.3
  • iPod 3G mit der iOS-Version 4.0
  • iPad mit der iOS-Version 3.2
  • iPad mit der iOS-Version 3.2.1
  • iPhone 3G mit der iOS-Version 3.1.2
  • iPhone 3G mit der iOS-Version 3.1.3
  • iPhone 3G mit der iOS-Version 4.0
  • iPhone 3G mit der iOS-Version 4.0.1
  • iPhone 3G[S] mit der iOS-Version 3.1.2
  • iPhone 3G[S] mit der iOS-Version 3.1.3
  • iPhone 3G[S] mit der iOS-Version 4.0
  • iPhone 3G[S] mit der iOS-Version 4.0.1
  • iPhone 4 mit der iOS-Version 4.0
  • iPhone 4 mit der iOS-Version 4.0.1

Für Jailbreakme nutzt Comex eine Sicherheitslücke in dem iPhone-Betriebssysten iOS aus. Apple dürfte in absehbarer Zeit ein Update von iOS veröffentlichen, um diese Lücke schnell zu schließen.

Wer sein iPhone oder iPad via JailbreakMe.com öffnen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein, Web-Jailbreak Probleme bereiten kann. Außerdem räumt man den Programmierern von JailbreakMe.com weitgehende Rechte ein – also nichts für sicherheitsbewusste Anwender.

Weitere Infos:

Clayton’s Blog: An FAQ on the New JailbreakMe 2.0

comex (comex) on Twitter

Apple’s Official Response To DMCA Jailbreak Exemption: It Voids Your Warranty | Cult of Mac

iPhone Jailbreak: US-Behörde stärkt Nutzerrechte (Update) – Golem.de

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So wird Microsoft nicht gegen das iPad punkten können

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat offenbar Mühe, die richtige Formel für den (bislang fehlenden) Erfolg eines Tablet-Computers mit Microsoft-Technologie (und für den Erfolg des Apple iPad) zu finden. Vor Finanz-Analysten verwies Ballmer darauf, dass Microsoft eigentlich alle Know-how-Komponenten beisammen habe, die nur richtig zusammengefügt werden müssten.

Okay, we have a lot of IP, we have a lot of good software in this area, we’ve done a lot of work on ink and touch and everything else — we have got to make things happen. Just like we had to make things happen on netbooks, we’ve got to make things happen with Windows 7 on slates. And we are in the process of doing that as we speak. We’re working with our hardware partners, we’re tuning Windows 7 to new slate hardware designs that they’re bringing them to market.

Ballmer setzt dabei auch auf die Hilfe des Microsoft-Partners Intel: Der Chipgigant könne mit seiner neuen Plattform Oak Trail den Markt voranbringen, die voraussichtlich kommendes Jahr erhältlich ist. Dabei handelt es sich um eine Spezialversion der x86-Smartphone-Plattform Moorestown (mit Atom Z600) für Tablets. Ballmer verwies auf den niedrigeren Stromverbrauch von Oak Trail, der zu längeren Akkulaufzeiten und geringerem Gewicht führe, aber auch weniger Lärm verursache und eine Belüftung überflüssig mache.

Apple habe mit dem iPad eine interessante Arbeit abgeliefert und mehr von den Geräten verkauft, als ihm lieb sei, sagte Ballmer.

Eine fundierte Analyse der Ballmer-Rede findet man bei Ars Technica. Peter Bright verweist darauf, dass es wenig bringe, Windows 7 auf das Tablet zu portieren, weil das System durch und durch nach einem pixelgenauen Eingabeinstrument, also einer Maus oder einem Trackpad, verlangt. “Windows is not designed for fingers.”

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Nun doch ohne Urheberrechtsabgabe: Das kostet das iPad in Deutschland

Die Bekanntgabe der iPad-Preise in Deutschland gehört nicht gerade zu den Meisterstücken der Kommunikatoren bei Apple. Am Freitag berichtete Apple noch, das iPad 16GB WiFi werde in Deutschland 514 Euro kosten (ohne Mehrwertsteuer also 431 Euro). Im Vergleich zum Netto-Preis in den USA (499 Dollar oder 391 Euro) wären das 40 Euro mehr gewesen. Doch heute stellte sich heraus, dass zumindest für die kleineren iPad-Modelle (16GB und 32GB) keine Urheberrechtsabgabe fällig wird, die Apple zuvor für den höheren Preis in Deutschland verantwortlich gemacht hatte.Inzwischen hat Apple aber die 15 Euro Aufschlag für die Urheberrechtsabgabe für alle iPad-Modelle wieder gestrichen.

Es geht um den Tarif, den die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ), die VG Wort und die VG Bild-Kunst festgelegt haben. Basis für diese Vergütung sind die Paragraphen 54 und 54a Urheberrechtsgesetz (Vergütung für private Vervielfältigung). Danach sind für PCs ohne eingebauten Brenner 15,1875 Euro je Stück fällig. Ja, das sind vier Stellen hinter dem Komma. Die Gema-Organisation ZPÜ nimmt es ganz genau. Allerdings gilt die Abgabe für “PCs ohne Brenner” erst ab 40 GB Speicher. Daher hat Apple die 15 Euro Aufschlag bei den 16- und 32-GB-Modellen schnell wieder zurückgenommen. Die beiden 64-GB-Modelle (WLAN und UMTS) sind aber weiterhin 15 Euro teurer als im französischen Apple-Store. (Update: Inzwischen sind die Großen Modelle wie in Frankreich für 699 bzw. 799 Euro zu haben. “Bis auf weiteres gehen wir davon aus, dass das iPad von Urheberrechtsabgaben für PCs, so wie diese zurzeit von der Verwertungsgesellschaft definiert sind, ausgenommen ist”, erklärte Apple.

Die Gema sagte heute in einer Pressekonferenz, dass Apple sich bislang nicht an die Verwertungsgesellschaften gewandt habe und es auch noch nicht sicher sei, ob das iPad überhaupt in die Kategorie “PCs ohne Brenner” falle.


Dr. Urban Pappi, Direktor Gema, äußert sich zur zur Urheberrechtsabgabe für das Apple iPad

Das sind also die nun gültigen Preise für das iPad in Deutschland:

Die Preise für das iPad in Deutschland

Die Preise für das iPad in Deutschland

Irritierend auf den ersten Blick geriet auch die Präsentation der Mobilfunktarife für das iPad. Auf der Seite in Apple-Store erschienen zunächst nur O2 und Vodafone als Tarifpartner. Von der Telekom keine Spur. Dabei hat auch der deutsche iPhone-Partner von Apple spezielle iPad-Tarife in petto.

Bei O2 fangen die iPad-Tarife bei 10 Euro (200 MB) an. Für 15 Euro gibt es ein Megabyte pro Monat. Für 25 Euro eine Datenflat, die ab 5 GB auf GPRS-Niveau gedrosselt wird. Vodafone verlangt für 200 Megabyte im Monat fast doppelt soviel wie O2 (19,95 Euro). Die Datenflat gibt es für 29,95 Euro.

Komplexer sind die Tarife der Telekom: Die Vertragskunden können zwischen CombiCard Connect S, M und L wählen. CombiCard Connect S beinhaltet eine Tagesflatrate (500 Megabyte) für 2,95 Euro am Tag. CombiCard Connect M kostet 19,95 Euro im Monat. Dafür bekommt 300 Megabyte monatlich. Um diesem Tarif auswählen zu können, muss der Kunde bereits einen Zweijahresvertrag der Telekom ab einem monatlichen Grundpreis von 29,95 Euro haben. Die dritte Variante, CombiCard Connect L für Complete-Kunden, richtet sich an die iPhone-Besitzer. Dieser Tarif kostet ebenfalls 19.95 Euro, beinhaltet aber eine Datenflat, die ab 3 Gigabyte auf GPRS gedrosselt wird.

Außerdem ist die kostenlose W-LAN Nutzung an den Hotspots der Deutschen Telekom inklusive.

Zusätzlich zu den Vertragtarifen offeriert die Telekom noch zwei Prepaid-Tarife für das iPad: Xtra web’n’walk DayFlat Special (eine Tages-Flat für happige 4,95 Euro) und Xtra web’n’walk Flat Special (34,95 Euro im Monat, Leistung wie beim Tarif CombiCard Connect L) .

Die iPad-Datentarife in Deutschland

Die iPad-Datentarife in Deutschland

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iPad Wifi mit einem iPhone per UMTS online bringen

In diesem YouTube-Video kann man sehen, wie man mit einem iPad ohne 3G und einem iPhone online gehen kann. Die dafür notwendige Anwendung MyWi gibt es allerdings nicht im iTunes App Store von Apple. Sie kann nur auf einem iPhone installiert werden, das mit einem Jailbreak für nicht autorisierte Programme geknackt wurde. Mit einem Palm Pre Plus bei Vodafone oder O2 geht das auch ganz offiziell mit der Anwendung “Mobile Hotspot”.

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Das iPad im Praxistest

So stellte sich Alan Kay das Dynabook vor

So stellte sich Alan Kay das Dynabook vor

Apple hat dem Tablet Computer nicht erfunden. Als geistiger Vater des Konzeptes einer flachen Computer-Tafel darf sich Alan Kay fühlen, der im Jahr 1968 Pläne für ein “Dynabook” zeichnete. Der tragbare Computer sollte nach den Vorstellungen von Kay den Unterricht revolutionieren, kam über die Konzeptstudie nie hinaus.

Nach Kay arbeitete vor allem Microsoft-Mitbegründer Bill Gates über Jahre an dem Konzept eines Tablet-PCs. Auf der Computermesse Comdex 2001 stellte Gates erste Prototypen vor und sagte dem Tablet Computer schon vor etlichen Jahren eine große Zukunft voraus: “Das ist ein PC, der praktisch keine Grenzen kennt. In fünf Jahren wird er die erfolgreichste PC-Art sein, die in Amerika verkauft wird.”

Prototyp eines Tablet-PCs von Compaq auf der Comdex 2001

Prototyp eines Tablet-PCs von Compaq auf der Comdex 2001

Doch Gates irrte damit gewaltig. Während die Tablet-Computer der Microsoft-Partner seitdem Jahr für Jahr floppen, scheint nun ausgerechnet Bill Gates Erzrivale Steve Jobs mit dem neuen Tafel-Computer von Apple, dem iPad, der Durchbruch gelungen zu sein. “Es ist großartig, dass wir das iPad gelauncht haben ­ es wird die Spielregeln entscheidend ändern”, triumphierte der Apple-Chef, nachdem am ersten Tag bereits 300 000 Geräte verkauft wurden.

Bislang ist das iPad nur in den USA zu haben. Ende April oder Anfang Mai soll es auch nach Deutschland kommen. Dann werden auch nicht nur die drei WLAN-Versionen zu haben sein, die sich nur im Speicherplatz unterscheiden (16, 32 und 64 Gigabyte Flash-Speicher), sondern auch drei Mobilfunk-Modelle (UMTS).

Mit 680 Gramm ist das iPad kein Leichtgewicht

Mit 680 Gramm ist das iPad kein Leichtgewicht

Beim Test des iPads fällt zuerst das Gewicht auf. Das Gerät wiegt 680 Gramm und liegt damit schwerer in der Hand als erwartet. Daher sollte man mit dem iPad am besten eine bequeme Sitzposition einnehmen oder den Tablet-Computer in eine Docking-Station stecken, die Apple als Zubehör anbietet.

Der Bildschirm des iPads hinterlässt wortwörtlich einen brillanten Eindruck. Videos und Fotos erscheinen auf dem Screen knackig scharf. Im Vergleich zu einem Smartphone wie dem Nexus One oder dem iPod wirkt das Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 25 Zentimeter (9,7 Zoll) gigantisch. Die Auflösung beträgt 1024 mal 768 Pixel bei 132 Pixel pro Zoll.

“Das iPad ist kein großer iPod touch ­ der iPod touch ist ein Miniatur-iPad, der das volle Multitouch-Erlebnis einschränkt, um dafür portabler zu sein”, bringt Jacqui Cheng von der renommierten Technik-Webseite “Ars Technica” diesen Eindruck auf den Punkt. Von dem vollen Multitouch-Erlebnis profitieren nicht nur die Foto- und Video-Anwendungen.

HDTV-Serien wie 24 erscheinen auf dem iPad mit schwarzen Streifen

HDTV-Serien wie 24 erscheinen auf dem iPad mit schwarzen Streifen

Filmfreunde werden bedauern, dass Apple sich nicht für ein Breitwandformat (16:9), sondern für ein herkömmliches 4:3-Bildseitenverhältnis entschieden hat. So erscheinen bei der Videowiedergabe von Filmen und HDTV-Sendungen oben und unten schwarze Streifen.

Experten von iSuppli haben ein iPad auseinandergenommen und ausgerechnet, dass der berühungsempfindliche Bildschirm mit 99 Dollar Beschaffungskosten über ein Drittel der gesamten Materialkosten von 250 Dollar ausmacht.

Die Bauteile des iPad (Quelle: iFixit)

Die Bauteile des iPad (Quelle: iFixit)

Dass Apple hier nicht gespart hat, merkt man dem Display an. Es reagiert schnell und präzise auf die Fingereingaben. Und auch die virtuelle Bildschirmtastatur ist recht brauchbar. Bei den Berührungen auf der Bildschirmoberfläche hinterlässt man schon nach kurzer Zeit deutlich sichtbare Fingerabdrücke, die allerdings leicht wieder abgewischt werden können. Leider hat Apple diesmal richtig geknausert und dem iPad kein Tüchlein beigelegt, wie das noch beim iPhone der Fall war.

Zu den Pluspunkten des iPads gehört auch der Akku, der im Dauerbetrieb über zehn Stunden lang durchhält. Da kommt kein Laptop mit. Und auch die meisten Smartphones machen früher schlapp. Kritiker von Apple bemängeln, dass beim iPad (wie auch beim iPod und beim iPhone) die Batterie vom Anwender nicht einfach ausgetauscht werden kann. In diesem Fall läuft diese Kritik allerdings ins Leere, denn das Innere des iPads besteht vor allem aus dem Akku, der den letzten freien Millimeter des Gehäuses ausfüllt und deshalb nur vom Fachpersonal ausgetauscht werden kann.

Wir wissen noch nicht, wie viele Ladevorgänge der iPad-Akku schadlos übersteht und wann er irgendwann mal ausgetauscht werden muss. In den USA hat Apple bereits angekündigt, dass ein Akku-Tausch 99 Dollar kosten wird. Preise für Europa stehen noch nicht fest, werden sich aber vermutlich in einer ähnlichen Größenordnung bewegen.

Der Akku des iPad (Quelle: iFixit)

Der Akku des iPad (Quelle: iFixit)

Das iPad ist als mobile Internet-Maschine entworfen worden. Der eingebaute Webbrowser Safari ruft beeindruckend schnell auch komplexe Webseiten auf. Beim wichtigen Webstandard-Test Acid3 erzielt das iPad volle 100 Punkte. Allerdings weigert Apple sich beharrlich, die Flash-Technologie von Adobe zu unterstützen, die im Web häufig für die Videowiedergabe, interaktive Grafiken oder Online-Spiele verwendet wird.

Online-Videos und interaktive Grafiken auf SPON werden auf dem iPad nicht richtig angezeigt

Online-Videos und interaktive Grafiken auf SPON werden auf dem iPad nicht richtig angezeigt

Wichtige Video-Portale wie YouTube bieten inzwischen alternativ zu Flash auch Seiten in HTML5 an, die vom iPad vernünftig dargestellt werden. Andere Webseiten können dagegen im Extremfall löchrig aussehen wie Schweizer Käse. Apple begründet den verzicht auf Flash mit den Sicherheitslücken, die in der Adobe-Technologie steckten.

Neben dem Browser werden aber auch die anderen Apps häufig Internet-Anwendungen sei. So haben Medien-Unternehmen wie die Nachrichtenagenturen Thompson-Reuters und AP, Verlage wie Axel Springer oder Rundfunksender wie die BBC eigene Apps für das iPad veröffentlicht, mit denen Inhalte über das Internet auf das iPad geladen werden.

In der Talkshow “Charlie Rose” im US-Fernsehen zeigte sich der Vorstandschef der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, begeistert vom iPad: “Jeder Verleger sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.”

Mathias Döpfner, Chairman & CEO, Axel Springer

Das vollständige Interview findet man hier: Charlie Rose speeks with Mathias Döpfner, Chairman & CEO, Axel Springer

Die erste Anwendung des Springer-Verlags, iKiosk, lässt aber noch viel Raum für Verbesserungen. So bieten die digitalen Ausgaben der WELT und der WELT AM SONNTAG kaum mehr als ein PDF-Dokument. Wenn das iPad sich zum Retter der Verlage entwickeln soll, müssen die Anwendungen attraktiver sein als das “iKiosk”. In welche Richtung die Reise gehen könne, kann man bei den News-Anwednungen der BBC, USA Today und bei Thompson-Reuters sehen.

Im Vorfeld des iPad-Startes wurde intensiv diskutiert, ob das iPad auch den Markt der elektronischen Bücher (E-Books) umkrempeln wird. In den USA können die iPad-Anwender im iTunes App Store von Apple die Anwendung iBooks herunterladen, die das iPad in einen E-Book-Reader verwandelt. Für Deutschland fehlen Apple allerdings noch die notwendigen Vereinbarungen mit den Buchverlagen, so dass mit einem deutschen iTunes-Konto die iBook-App noch nicht heruntergeladen kann.

Apple möchte das iPad aber nicht nur als mobile Unterhaltungsmaschine positionieren. Im iTunes App Store stehen deshalb auch spezielle Versionen der Office-Suite iWorks bereit, mit der man auf dem Tafel-Computer Präsentationen gestalten und vorführen kann – oder Tabellen berechnen und Text-Dokumente schreiben. “Das iPad ist aber kein Laptop-Ersatz”, schreibt Engadget-Chefredakteur Joshua Topolsky ­und fügt hinzu: “Noch nicht.”

Ob das iPad nun tatsächlich die Computerwelt revolutionieren wird, wie Apple-Chef Steve Jobs vollmundig verspricht, wird sich noch herausstellen. Tim O’Reilly, der Gründer von und Erfinder des Begriffs “Web 2.0″, sieht mit dem iPad nicht nur das Ende der Ära der Computer-Maus gekommen, sondern auch umwälzende Änderungen beim Zugriff auf Computer-Programme. “Das iPad signalisiert mehr als das Ende des PC-Zeitalters. Es zeigt, dass der App-Store, der erste wirkliche Rivale des Webs als die derzeit wichtigste Anwendungsplattform, nicht auf die Smartphones begrenzt sein wird.”

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Mit dieser Tafel will HP gegen das iPad antreten

Allerdings gibt es außer einem YouTube-Filmchen noch wenig Informationen zu dem HP Slate. Wenn auf dem Gerät – wie von Microsoft-Chef Steve Ballmer im Januar 2010 auf der CES in Las Vegas vorgeführt – unter Windows 7 läuft, dann wird die Begeisterung über Flash-Support, Video-Kamara, USB-Port und den Slot für SD-Speicherkarten schnell der Ernüchterung über die Bedieneroberfläche weichen.

HP’s Slate Device Delivers a Holistic Mobile Exper… – The Next Bench

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Schnell Tippen auf dem iPad funktioniert

ZDNet-Blogger Joel Evans konnte nicht tagelang üben. Umso mehr beeindruckt der geschwindigkeitstest auf der virtuellen Tastatur auf dem iPad. 47 Worte in der Minute sind wirklich nicht schlecht:

47 Words Per Minute on the iPad with iTextSpeed | The Mobile Gadgeteer | ZDNet.com.

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Das (vielleicht) erste iPad geht nach Bayern

Richard Gutjahr, Moderator beim Bayerischen Fernsehen BR und Journalist in München, hatte diese Selbstinszenierung vor dem Apple Store an der 5th Avenue in New York von langer Hand geplant und konnte (zumindest in diesem Laden) das erste iPad erstehen. Dabei ist auch dieses sehenswerte Video entstanden.

Das erste iPad geht nach Bayern – Michael Praetorius – praetorius.com.

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Jason Snell (Macworld) führt das iPad vor

Jason Snell, Editorial Director der amerikanischen Macworld, führt in diesem Video das iPad vor und zeigt die wichtigsten Accessories (externe Tastatur, Hülle). Außerdem hat Snell die wichtigsten iPad-Apps ausprobiert und kommt zum Urteil, dass das iPad mehr ist als eine XXL-Version des iPod touch.

YouTube – Macworld Video: The iPad Up Close.

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Stephen Frey trifft Steve Jobs und testet das iPad

Der britische Autor Schauspieler und Regisseur Stephen Frey hat in der aktuellen Titel-Geschichte von “Time” über Apple-Chef Steve Jobs und das iPad geschrieben. Sehr lesenswert:

I have met five British Prime Ministers, two American Presidents, Nelson Mandela, Michael Jackson and the Queen. My hour with Steve Jobs certainly made me more nervous than any of those encounters. I know what you are thinking, but it’s the truth. I do believe Jobs to be a truly great figure, one of the small group of innovators who have changed the world. He exists somewhere between showman, perfectionist overseer, visionary, enthusiast and opportunist, and his insistence upon design, detail, finish, quality, ease of use and reliability are a huge part of Apple’s success. Where Ive is quiet, modest and self-effacing, Jobs is confident, assured and open. For some, his personal magnetism is almost of a dangerous, Elmer Gantry kind. They call the charisma emanating from his keynote addresses “Steve’s reality-distortion field.”

When I get to see Jobs, he is wearing the famous black turtleneck sweater and blue Levi’s 501 jeans without which I would have cried, “Impostor!” Recent weight loss from his liver transplant has imparted a delicacy that reminds me, I can’t think why, of the actor William Hurt. We meet in a conference room. On every spare shelf and ledge, at least a dozen iMacs are placed, each one playing a family slide show. Jobs leans back on his chair, feet up on the table, a welcoming grin on his face. My first question is a nervous babble that lasts five minutes. He listens with patient amusement and answers, “Yes.” Or possibly, “No.” I cannot remember what the question was. I had forgotten to turn on the recorder. I do so now, abashed.

After he (Steve Jobs) leaves, I am finally left alone with an iPad. Finally I get some finger time. I peep under the slip holder, and there it is. When I switch it on, a little sigh escapes me as the screen lights up. Ten minutes later I am rolling on the floor, snarling and biting, trying to wrestle it from the hands of an Apple press representative.

That is not strictly true, but giving up the iPad felt a little like that. I had been prepared for a smooth feel, for a bright screen and the “immersive” experience everyone had promised. I was not prepared, though, for how instant the relationship I formed with the device would be. I left Cupertino without an iPad, but I have since gotten my own, and it goes with me everywhere.

It is possible that the public will not fall on the iPad, as I did, like lions on an antelope. Perhaps they will find the apps and the iBooks too expensive. Maybe they will wait for more fully featured later models. But for me, my iPad is like a gun lobbyist’s rifle: the only way you will take it from me is to prise it from my cold, dead hands. One melancholy thought occurs as my fingers glide and flow over the surface of this astonishing object: Douglas Adams is not alive to see the closest thing to his Hitchhiker’s Guide that humankind has yet devised.

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Die ersten iPad-Apps im iTunes Store

Wenige Stunden vor dem Verkaufsstart des iPads in den USA tauchen im iTunes App Store immer mehr Anwendungen auf, die für den Tafel-Computer von Apple optimiert wurden.

iPad Apps im iTunes Store

iPad Apps im iTunes Store

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Steve Wozniak: iPad “fast ideal für Schulen”

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, der sich schon seit ewigen Zeiten aus dem Tagesgeschäft bei Apple zurückgezogen hat, erzählt Bloomberg-TV, wie er das iPad einordnet. Sein Urteil: eine gute Maschine für ältere Leute, denen herkömmliche Computer zu kompliziert sind, und ein fast perfekter Schul-Computer.

YouTube – Wozniak Says Apple IPad Price `Almost Ideal’ for Schools: Video.

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