Weitere iPad-Tests aus den USA (mit Video)

Nach den ersten Testberichten bei der New York Times und dem Wall Street Journal erscheinen nun auch die Reviews anderer Journalisten und Blogger. Andy Ihnatko, Kolmunist der Sun-Times, lobt das iPad in den höchsten Tönen und preist das Apple-Gerät als “pure Innovation” an.

It’s a computer that many people have been wanting for years: a slim, ten-hour computer that can hold every document, book, movie, CD, email, picture, or other scrap of data they’re ever likely to want to have at hand; with a huge library of apps that will ultimately allow it to fulfill nearly any function; and which nonetheless covers the dull compulsories of computing (Mail, the web, and Microsoft Office-style apps) so well that there will be many situations in which this 1.5-pound slate can handily take the place of a laptop bag filled with hardware and accessories.

In fact, after a week with the iPad, I’m suddenly wondering if any other company is as committed to invention as Apple. Has any other company ever demonstrated a restlessness to stray from the safe and proven, and actually invent things?

Gute Noten vergeben die iPad-Anfasser für die Akku-Laufzeit, die von Apple mit zehn Stunden angegeben wird. Im Dauerbetrieb hielt die WLAN-Version des iPads auch bei Xeni Jardin von BoingBoing (wie bei Pogue und Mossberg) noch zwei Stunden länger aus. “Mehr als zwölf Stunden” mit heftiger Internet-, Video- und Spielenutzung, schreibt  Jardin.

Edward C. Braig von USA sieht in dem iPad einen “Gewinner”:

It stacks up as a formidable electronic-reader rival for Amazon’s Kindle. It gives portable game machines from Nintendo and Sony a run for their money. At the very least, the iPad will likely drum up mass-market interest in tablet computing in ways that longtime tablet visionary and Microsoft co-founder Bill Gates could only dream of.

Sein Kollege Jefferson Graham stört sich daran, dass man das iPad nicht direkt über eine Flash-Speicherkarte oder ein USB-Laufwerk mit Inhalten bestücken kann. Außerdem führt Graham vor, wie Websites auf dem iPad aussehen, die mit Adobe Flash arbeiten. Als Spielekonsole hat das iPad aber auch Graham überzeugt.

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Erste Testberichte: iPad-Akku hält länger als 12 Stunden

Apple-Store in New York

Apple-Store in New York (Foto: Richard Gutjahr)

Das iPad hat zwei Tage vor dem Marktstart in den USA die erste öffentliche Feuertaufe bestanden. In exklusiven Testberichten von David Pogue (New York Times) und Walt Mossberg – die von Apple stets bevorzugt mit ersten Testgeräten ausgestattet werden, wurde übereinstimmend die Batterielaufzeit gelobt. Apple sagt, der iPad-Akku halte zehn Stunden. Im Test von “Uncle Walt” machte das iPad erst nach 11 Stunden und 28 Minuten Dauerbelastung (Videoabspielen und E-Mail-Download per WiFi-Verbindung) schlapp. Bei David Pogue lief das iPad in einem ähnlichen Szenario sogar über zwölf Stunden durch.

Während Mossberg in seinem Testbericht fast ausschließlich den Apple-Tablet-Computer lobt, macht Pogue sich die Mühe, die Wundertafel von Apple aus zwei Perspektiven zu beleuchten. Der “Techie” der BitTorrent nutzt, Linux-Rechner betreibt und “mehr E-Mail-Adressen als Hosen hat” wird sich kaum für das iPad begeistern können. In seinen Augen, so schreibt Pogue, ist das iPad nur so eine Art großer iPod Touch, der mehr Geld kostet als mancher Laptop. Der Techie wird beim iPad Flash-Support vermissen, außerdem die fehlenden USB-Ports, die nicht vorhandene Kamera für den Videochat, die Hardware-Tastatur usw..

Für “alle anderen” lobt dann Pogue das iPad genau so überschwänglich wie Mossberg. Der Buch-Autor (“The missing manual…”) zeigt sich begeistert von dem vergleichsweise großen Bildschirm und den vielen Anwendungen, die vom Start an für das ipad verfügbar sind. “Das iPad ist so schnell und leicht, der Mutiltouch-Bildschirm so hell und reaktionschnell, die Software so einfach zu bedienen, dass es tatsächlich eine neue Gadget-Kategorie begründet.”

Das iPad sei von einem “Haufen Perfektionisten entworfen und gebaut worden”, lautet das Urteil von Pogue. “Wenn man das Konzept mag, wird man diese Maschine lieben.”

State of the Art – David Pogue’s Review of the iPad – NYTimes.com

Apple iPad Review: Laptop Killer? Pretty Close. | Walt Mossberg | Personal Technology | AllThingsD

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So sieht der iPad-Konkurrent WePad aus

Das Berliner Software-Unternehmen neofonie GmbH hat mit der Ankündigung des iPad-Konkurrenten WePad für einigen Wirbel gesorgt. Auf einer Facebbok-Fanseite sind nun neue Fotos aufgetaucht, die das äußere Erscheinungsbild des WePad sehr präzise darstellen

Unklar ist aber noch, wie die Oberfläche des WePad im Detail aussehen wird. Basis des Betriebssystems soll eine “aktuelle Linux-Distribution” sein, über das genaue Derivat will Neofonie aber nichts sagen. Da Neofonie einen Browser mit Flash-Unterstützung vorgesehen hat, wird die Bedienung ohnehin nicht nach strengen User-Interface-Guidelines erfolgen, wie sie von Apple bei den Apps für das iPhone und das iPad durchgesetzt werden.

Interessant ist, dass auf der Facebookseite nun ein Bild der Startseite ausgetauscht wurde. In der ersten Version gab es auf dem Stratscreen noch zwei Hinweise auf den Axel Springer Verlag (Hamburger Abendblatt, Die Welt):

WePad-Startscreen mit Springer-Titeln

WePad-Startscreen mit Springer-Titeln

Nun steht auf der Facebook-Seite ein Screenshot des WePad-Startscreen, auf dem die Springer-Titel verschwunden sind:

WePad-Startscreen ohne Springer-Titel

WePad-Startscreen ohne Springer-Titel

Update:
Marcus Schwarze von der HAZ hat zusätzlich Infos zu Neofonie und der Partnerfirme 4tiitoo:
Das WePad, die deutsche Antwort auf das iPad, im Test Medien Nachrichten / HAZ – Hannoversche Allgemeine

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Erste Auflage des iPad ausverkauft

Die erste Auflage des iPad in den USA ist bereits komplett vergriffen. Wer jetzt vorbestellt, hält sein Gerät frühestens am 12. April in Händen, neun Tage nach dem Verkaufsstart in den USA. Über das Wochenende änderte Apple den Liefertermin auf seiner Bestell-Website. Vermutlich wurden allein in der ersten tagen des Online-Verkaufs mehr als 130.000 Exemplare des Surf-Tabletts vorbestellt.

iPad Preorder

Vorbestellte iPads gibt es nun erst ab dem 12. April

Seit gut zwei Wochen können Kunden in den USA das iPad bei Apple vorbestellen und entweder direkt in einem der Läden abholen oder sich zuschicken lassen. In der Nacht auf den 3. April dürften Hunderte Fans mit Schlafsäcken vor den gläsernen Apple-Stores kampieren und auf ihr Exemplar mit berührungsempfindlichem Bildschirm warten.

Kunden in Deutschland müssen sich noch etwas länger gedulden: Hier beginnt der Verkauf Ende April. Euro-Preise stehen noch nicht fest. In den USA kostet die Einsteigervariante mit 16 GB Speicher und WLAN-Verbindung ins Internet 499 Dollar (360 Euro); das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk- Anbindung liegt bei 829 Dollar. Diese Preise sind die Netto-Beträge ohne Mehrwertsteuer. Daher dürften die Bruttopreise in der Eurozone (inkl. Mehrwertsteuer) auch nicht weit von den Beträgen entfernt liegen, die Apple in den USA aufruft.

Das Marktforschungsunternehmen NPD Group veröffentliche unterdessen eine Untersuchung zur Zusammensetzung der iPad-Käufer. Sie sind in der regel betucht (Einkommen über 100.000 Dollar pro Jahr). Die Altersgruppe zwischen 18 und 34 jahren zeigte das stärkste Kaufinteresse (27 Prozent der Befragten um Vergleich zum Gesamtdurchschnitt von 18 Prozent. Neun Prozent der Befragten sagten, sie würden sich in den kommenden sechs Monaten ein iPad zulegen. Als Kaufmotive wurden vor allem Bindung an die Marke Apple und der Multi-Touch-Bildschirm genannt.

Who Will Buy the iPad? [STATS].

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Erste TV-Werbung für das iPad in der Oscar-Nacht

Im Rahmen der Verleihung der Osars hat Apple den ersten Werbespot für das iPad im US-Fernsehen ausgestrahlt. Der Spot ist derzeit auch auf apple.com zu sehen. Apple-Chef Steve Jobs war ebenfalls bei der 82. Oscar-Verleihung anwesend. Bei der Einführung des iPhone im Jahr 2007 hatte Apple ebenfalss die Oscar-Veranstaltung der US-amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) genutzt, um den ersten Werbespot für das neue Gerät zu schalten.

Die Musik in dem iPad-Spot “There goes my love” stammt von The Blue Van.

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iPad kommt erst Ende April nach Deutschland

Bei der Vorstellung des iPad hatte Steve Jobs noch von einem Marktsstart “Ende März” gesprochen. Doch nun müssen die Kunden in den USA bis zum Osterwochende warten. Am Samstag, 3. April 2010, werden die erste WLAN-Modelle in den USA zu haben sein. Interessenten können das iPad vom 12. März an vorbestellen. In Deutschland müssen die iPad-fans noch länger warten. Ende April, wenn auch in den USA due UMTS-Modelle des iPad auf den Markt kommen, will Apple dann auch hierzulande (wie in Australien, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien) mit dem Verkauf des iPad starten. Zu den Preisen in Europa will sich Apple Anfang April äußern.

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Apple-COO Tim Cook: iPad wird die Netbooks abhängen

Tim Cook

Tim Cook

Apple-Geschäftsführer Tim Cook ist sich sicher, dass die Netbooks im Vergleich zum neuen iPad den Kürzeren ziehen werden. Und dabei setzt Cook eher auf die Oberfläche des iPads als auf Hardwarefeatures: “Die Netbooks bieten nicht das Erlebnis, das die Menschen dauerhaft haben wollen”, sagte Cook der MacWorld. “Wenn sie mit dem iPad spielen und die magische Benutzererfahrung machen werden, dann glaube ich nicht, dass sie weiterhin ein Netbook haben möchten.” Cook hat während der Erkrankung von Steve Jobs vor einem Jahr kommissarisch Apple geführt.

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“Wired”: So könnte unsere Zeitschrift auf dem iPad aussehen

Das “Wired”-Magazin stellt in einem Promo-Video eine Dummy-Version seiner iPad-App vor. “Es läuft gerade eine Revolution ab”, sagt Scott Dadich, der Creative Director der US-”Wired”, in dem Video. Gemeinsam mit Adobe wolle man eine “neue Welt für Zeitschriften” entwickeln. Allerdings unterstützt das iPad nicht die hier eingesetzte technologie Flash von Adobe.

“Wired” stellt iPad-Dummy vor: kress.de

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Stephen Colbert zeigt iPad bei der Grammy-Preisverleihung

Stephen Colbert, der geniale US-Talkmaster des “Comedy Channels”, hat auf der Verleihung der Grammy -Awards mit dem iPad gepunktet. Colbert zog zur Präsentation der Gewinner der Rubrik “Song des Jahres” keinen Zettel aus dem Jacket, sondern den neuen Tablet-Computer von Apple. Mit Sprüchen wie “Jay-Z, did you not get one of these in your gift bag? Am I cooler than you?” erntete der Comedian Lacher aus dem Publikum.

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Apples Macht: Die Politik des iPad – Medien – Feuilleton – FAZ.NET

Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, schreibt in der aktuellen FAS über Apples Macht und die Politik des iPad:

Schon während der geradezu buddhistischen Präsentation des neuen iPad füllte sich das Netz mit Protesten darüber, was Apples neuer Computer alles nicht kann. Buchstäblich bei jedem Fingertipp von Steve Jobs hielt eine neue Phalanx von Demonstranten virtuelle Transparente hoch: keine Tastatur, keine Kamera, keine Entwicklungswerkzeuge, keine sinnvollen Anschlussbuchsen, kein Multitasking! Steve Jobs, der Revolutionär des Computerzeitalters, gab seine Regierungserklärung ab, und plötzlich dämmerte es großen Teilen seiner Mitrevolutionäre, dass die Zukunft sie womöglich nicht mehr braucht. Ungefähr einen Tag später wurde klar, dass genau darin die revolutionäre Dynamik des neuen Geräts liegen könnte. (…)

Der komplette Text steht hier: Apples Macht: Die Politik des iPad – Medien – Feuilleton – FAZ.NET.

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Das iPad von Apple in Bildern

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Warum Tablets wie das iPad jetzt funktionieren können

Microsofts Tablet-PrototypDie Idee eines Tablet PCs ist uralt. Bill Gates hat sie vor fast 10 Jahren auf einer längst vergessenen Konferenz vorgestellt, und in gewisser Weise gehören schon die PDAs wie der Palm Pilot (1996) oder Apple Newton (1993) in diese Kategorie. Auch sie waren nur besonders beachtete, nicht unbedingt die ersten Umsetzungen dieser Idee, die in Science-Fiction-Filmen seit Jahrzehnten formuliert und vorgespielt wird.

heise mobil – Kommentar: Warum Tablets wie das iPad jetzt funktionieren können.

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